Anlässlich der 25-Jahr-Feier der Abteilung 1997 wurde eine Chronik mit Statistiken und Bildern veröffentlicht. Ein Exemplar kann beim 1. Vorsitzenden ausgeliehen werden.

2011: Die Abteilung kann trotz schwieriger Rahmenbedingungen auf eine kerngesunde finanzielle Lage verweisen. Allerdings gibt es immer größere Probleme, aktives ehrenamtliches Personal zu finden, so dass die Umsetzung des Konzepts „TSV Burgdorf 2015" auf Eis gelegt werden muss. Die 1. Mannschaft wird nach mehreren Abgängen aus dem Spielbetrieb zurückgezogen. Die 2. Mannschaft in der Bezirksklasse geht damit fortan als Flaggschiff ins Rennen. Die Abteilung zählt nur noch etwa 120 Mitglieder.

2010: Die Mitgliederzahl steigt kurzzeitig wieder auf über 150 Personen an, fällt aber ab Mitte des Jahres plötzlich rapide ab. Michael Helfers wird neuer Jugendwart, nachdem Fabian Sperber sein Amt aufgrund eines Umzugs kurzfristig aufgeben muss. Leone Reinert holt nach längerer Burgdorfer Durststrecke wieder erste Titel auf Bezirksebene im Nachwuchsbereich in die Auestadt.

2009: Mit dem neuen Jahr greift eine neue, umfassend angelegte Trainingsstruktur im Nachwuchs- und Erwachsenenbereich - ein wesentlicher Baustein im Vereinsentwicklungsprozess. Ein rasanter Mitgliederzuwachs im Nachwuchsbereich ist zu verzeichnen, nachdem die Abteilung kurzzeitig sogar unter die Grenze von 100 Mitgliedern gerutscht ist. Auf der Jahreshauptversammlung wird Roy Gündel einstimmig zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Im Oktober wird das Konzept „TSV Burgdorf 2015" vorgestellt, welches insbesondere die weitere Entwicklungsarbeit im Nachwuchsbereich skizziert.

2008: Endlich spielt wieder eine 2. Burgdorfer Mannschaft auf Bezirksebene. Das Team sichert sich sensationell den Aufstieg aus der Kreisliga deutlich vor Verfolger Hannover 96 IV. In der Bezirksklasse gehen fortan Christoph Hundt, Jochen Hansen, Kilian Fenzl, Michael Hühn, Roy Gündel, Stephan Richter, Eric Stoschek, Christina Bartels, Manuela Schönemann und Nici Hoffmann an den Start. Derweil können wieder 3 Nachwuchsteams für den Punktspielbetrieb gemeldet werden. Am 25. Juli trauert die TSV um einen ihrer Urväter: Kurt Fromme stirbt nach langer und schwerer Krankheit. Sein sportliches Erbe lebt indes weiter.

2006: Die 1. Mannschaft schafft in einem packenden Schlussspurt in der Relegation den Wiederaufstieg in die Verbandsklasse. Sie wird sich nun für einige Jahre zu einer Fahrstuhlmannschaft zwischen Verbands- und Bezirksebene entwickeln.

2005: Am 25. August kommt es in der Gymnasiumsporthalle zum bis dato ersten Badminton-Länderspiel in der Auestadt. Präsentiert von der TSV Burgdorf trifft der amtierende U19-Europameister Dänemark auf den EM-Dritten Deutschland. Fast 600 frenetische Zuschauer sehen die hochklassigen Spiele. Mehr als 20 Mitglieder der TSV sind teilweise bereits seit den Morgenstunden mit den Vorbereitungen für das größte Ereignis der Vereinsgeschichte beschäftigt. Die Begegnung selbst endet mit einem 5:2 für die dänische Auswahl.

2004: Christoph Hundt wird mit 24 Jahren zum jüngsten 1. Vorsitzenden der TSV-Geschichte gewählt. Fortan sind vier der sechs Vorstandsmitglieder unter 25 Jahren alt. Mit Michael Brudniers wird erstmals ein A-Lizenz-Trainer für den Trainingsbetrieb engagiert.

2002: Die Abteilung versucht neuen Schwung zu holen. Die Öffentlichkeitsarbeit wird forciert, Sportwart Stephan Richter entwickelt die erste TSV-Internetpräsenz. Die Mitgliederzahlen steigen wieder an auf 125 Badmintonbegeisterte. Im August findet der erste AueCityCup in Kooperation mit dem Heeßeler SV statt. 61 Teilnehmende machen die Feuertaufe für die noch auf den Altkreis beschränkte Stadtmeisterschaft zu einem Erfolg.

2001: Der Zerfall der 2.Mannschaft sorgt für den Zusammenfall der sportlichen Strukturen im Erwachsenenbereich, denn fortan gibt es keine wirkliche Reserve mehr für die 1. Mannschaft. Die Mitgliederzahlen sinken dramatisch auf zwischenzeitlich 104 Sportler.

1999: Die Mitgliederzahlen wollen einfach nicht wieder steigen und stagnieren bei etwa 140 Personen.

1997: An der Seite von H.W. Eberhardt gewinnt Eduard Trochim die Norddeutsche Doppelmeisterschaft in der Altersklasse O 50. Die 1. Mannschaft indes steigt in die Bezirksliga ab.

1996: Kurt Fromme wird wegen seiner langjährigen Aufbauarbeit und seiner Verdienste um die Abteilung Badminton zum Ehrenmitglied ernannt. Der Abwärtstrend bei den Mitgliederzahlen kann noch immer nicht gestoppt werden. 145 Interessierte zählt die TSV. Am 1. September 1996 wird die neue Gymnasiumsporthalle eingeweiht. Damit können die terminlichen Strukturen der Abteilungen neu gestaltet werden und die Badmintonspieler ziehen wieder in ihre alte Heimstätte ein.

1994: Kurt Fromme scheidet nach 18 Jahren Vorstandsarbeit aus und übergibt den Posten des 1. Vorsitzenden an Jochen Möller. Eine Ära endet. Zu dieser Zeit liegen die besten Jahre der Abteilung bereits etwas zurück. Die Mitgliederzahlen sinken stetig und sind in diesem Jahr bei 157 angekommen.

1993: Während die 1. Mannschaft leider wieder aus der Landesliga absteigt, sorgen Fabian Sperber, Simone Richert und Lars Möller im Jugend- und Schülerbereich für Erfolgsmeldungen auf Bezirksebene.  Im Herbst 1993 wird die gesamte Abteilung dann von heute auf morgen aus der Bahn geworfen. Die Sporthalle des Gymnasiums brennt aus noch immer nicht 100prozentig geklärten Gründen bis auf die Grundmauern nieder. Die Abteilung verliert ihre Heimat und ihre Ausrüstung. Fortan müssen die Spieler auf die Berufsschule und die Grundschule III ausweichen. Die Heimspiele müssen größtenteils abgegeben werden, weil sich keine freien Hallentermine mehr finden.

1992: Die Mitgliederzahl übersteigt die Marke von 200 Personen.

1990: Die 1. Mannschaft schafft den Aufstieg in die Landesliga. Dort kann sie eine Saison später am letzten Spieltag mit Erfolgen über den FC Braunschweig und den SK Göttingen sogar denKlassenerhalt realisieren. Zum Team gehören Catrin Wilhelm, Monika Kasubke, Nicole Söchtig, Andreas Sevens, Eduard Trochim, Peter Jirjahlke, Stephan Fromme und Martin Fromme.

1987: Die Jugendmannschaft spielt sich bis in die Niedersachsenliga und zählt damit zur Elite im Land. Für ihre Leistungen werden Nicole Söchtig, Martin Fromme und Andreas Sevens von der Stadt Burgdorf ausgezeichnet. Leider muss aufgrund von zeitlichen Zwängen das Erscheinen der Vereinszeitung wieder eingestellt werden.

1985: In diesem Jahr findet anlässlich des "Internationalen Jahres der Jugend" das erste internationale Badmintonturnier in Burgdorf statt. Aus Frankreich, den Niederlanden und Dänemark kommen sie, um in der Auestadt ein rundum gelungenes Fest zu feiern.

1984: Immer mehr sportliche Erfolge stellen sich ein. Martin Fromme und Andreas Sevens belegen zum Beispiel den 4.Platz im Doppel beim Norddeutschen Schülerranglistenturnier. Über dem Jahr liegt allerdings der Schatten des Todes von Peter Wiese. Der 2.Vorsitzende erliegt einer schweren Krankheit.

1983: Da die Mitgliederzahlen auf über 180 anschwellen, wird der Platz langsam sehr eng. Glücklicherweise wird gerade an der Berufsschulsporthalle gebaut, die nach dem Willen des Vorstandes zur zweiten Heimat der Badmintonsparte werden soll. Doch für spielgerechte Feldmarkierungen fehlt dem Landkreis Hannover das Geld. 4000 DM soll die Sparte deshalb allein aufbringen.Die Abteilung Turnen, der die Sparte noch immer untergeordnet ist, lehnt ihrerseits die Übernahme der Kosten ab. So fällt am 20.Januar 1982 auf einer Mitgliederversammlung die Entscheidung, aus der Sparte eine eigenständige Abteilung zu machen. Jetzt eigenständig handlungsfähig schafft es die Führung um Kurt Fromme, das Finanzielle zu regeln und die 4000 DM aufzubringen.

1982: In der Saison 1981/1982 steigt die 1. Mannschaft unerwartet in die Verbandsklasse auf und sorgt damit für den größten Erfolg der bisherigen Vereinsgeschichte. Mit von den Partien sind Christa Künkler, Siegrid Moski, Eduard Trochim, Ullrich Brüsewitz, Rainer Krücken und Stephan Fromme. In der Verbandklasse wird nun endlich auch mit "richtigen" Federbällen gespielt.

1981: Die Mitgliederzahl steigt auf 140 Personen. Die Spartenzeitschrift „Federlesen" erscheint erstmals.

1979: Anlässlich der 700-Jahr-Feier der Stadt Burgdorf organisiert die TSV einen Wanderpokal der Stadt Burgdorf und sorgt so für noch mehr Aufmerksamkeit für den Badmintonsport. Inzwischen nehmen vier Erwachsenenteams, zwei Jugendmannschaften und eine Schülermannschaft am Punkspielbetrieb teil. Die Mitgliederzahl überschreitet die magische Marke von 100.

1978: Über Kontakte von Rolf Rüger entwickelt sich eine Freundschaft zum dänischen Club VSG & I Vemmelev bei Slagelse auf Seeland.

1977: Das Bezirksranglistenturnier der Jugend und Schüler ist das erste offizielle Badmintonturnier in der Auestadt. Die Gymnasiumsporthalle wird eingeweiht und ist fortan die Heimstätte der Burgdorer Badmintonsportler.

1976: Die Sparte wächst auf 76 Mitglieder.

1975: Die TSV Burgdorf schickt erstmals eine Jugendmannschaft ins Rennen.

1974: Die Sparte tritt dem Niedersächsischen Badminton-Verband bei und bekommt erste professionelle Trainingseinheiten durch Bezirkslehrwart Gerd Kretschmann. Erstmals tritt eine TSV-Mannschaft bei Punktspielen an. In der Bezirksklasse C (entspricht der heutigen 2./3. Kreisklasse) werden Christa und Rolf Rüger, Margit und Reinhard Hofmann, Heike Schlewing, Peter Wiese, Wilfried Kuhtz, Werner Räker und Kurt Fromme auf Anhieb Vizemeister und schafft so den Aufstieg.

1973: Die Sparte wächst auf 19 Mitglieder und zieht in die Volksschule IV um, wo erstmals Hilfslinien für die noch immer selbst zu klebenden Spielfeldmarkierungen zur Verfügung stehen.

1972: Gründung einer „Sparte" Badminton innerhalb der Abteilung Turnen.

1971: Ein Hobbykreis Badminton um Gerald Ibser und Dirk Gödeke formiert sich unter dem Dach der Tischtennisabteilung.