22.10.06: GÜNDEL & RICHTER ERREICHEN ACHTELFINALE

In Fallersleben erstmals Playoffs erreicht

Im Vorjahr kam das Aus noch in der Vorrunde. Diesmal schaffte das Burgdorfer Duo Stephan Richter & Roy Gündel beim Fallersleben-Pokalturnier in Wolfsburg immerhin den Sprung ins Achtelfinale. Die Generalprobe für die Bezirksmeisterschaften in zwei Wochen ist damit durchaus gelungen.

Das Fallersleben-Pokalturnier fand am Samstag bereits zum 25. Mal statt. Auftaktgegner in der Gruppenphase waren Tino und Horst Nordhoff vom brandenburgischen SV Rot-Weiß Neuenhagen. Richter und Gündel starteten konzentriert und hielten im ersten Satz lange Zeit einen knappen Vorsprung. Beim Stand von 14:12 zogen sie dann durch einige sehenswerte Bälle davon und holten sich den Durchgang mit 21:14. Auch der zweite Satz verlief zunächst ausgeglichen. Knackpunkt war dann der wohl längste und beste Ballwechsel der Partie beim Stand von 11:11, der dank eines Netzrollers zugunsten der Burgdorfer endete. Danach wirkten die Brandenburger konsterniert und konnten nichts mehr zusetzen. Mit 21:12 siegte das Doppel der TSV Burgdorf letztlich verdient. Im zweiten Gruppenspiel standen die enorm laufstarken Iain Duthie und Markus Sudhoff vom Hohenasseler SV (bei Salzgitter) auf dem Plan. Die beiden zogen ein druckvolles Angriffspiel auf, gegen das die Burgdorfer zu keiner Zeit ein Mittel fanden. Folgerichtig sicherten sich die Hohenasseler mit einem glatten Zweisatzerfolg den Gruppensieg. Gündel und Richter mussten als Tabellenzweite im Achtelfinale gegen entsprechend stärkere Gegner antreten.
Vom MTV Watenbüttel warteten mit Markus Grutza und Andreas Reinecke zwei alte Bekannte aus vergangenen Turnieren. Die Partien verliefen zumeist ausgeglichen und auch diesmal bleib es bis zum Ende eng. Doch Gündel und Richter machten am Ende des ersten Satzes einige unnötige Fehler und gaben ihn so mit 18:21 ab. Im zweiten Satz liefen die beiden dann bis zum Schluss einem Rückstand von zwei bis drei Punkten hinterher und schafften trotz großen Kampfes die Wende nicht mehr. Am ende hieß es 16:21 für Grutza und Reinecke. Das Aus im Achtelfinale lässt sicher noch Luft nach oben. Gleichzeitig zeigte sich zwei Wochen vor den Bezirksmeisterschaften in Seelze aber auch, an welchen Stellschrauben noch gedreht werden kann, damit es dann noch etwas besser läuft. Letztlich war das Überstehen der Gruppenphase das erklärte Minimalziel der TSVer, womit das Turnier als „gelungen“ bezeichnet werden kann.