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175 Starterinnen und Starter aus 62 Vereinen waren am Wochenende dabei, als der ACC in der Burgdorfer Gymnasiumsporthalle zum zehnten Mal ausgetragen wurde. Nie zuvor nahmen mehr Vereine teil. Am besten schnitt auch diesmal wieder Gastgeber TSV Burgdorf ab, gefolgt vom Lokalrivalen Heeßeler SV.

Zufriedene Gesichter im Organisationsteam - aufgrund kurzfristiger Nachmeldungen stieg die Zahl der Akteure von 165 bei Meldeschluss noch auf 175 an und erreichte damit das zweitbeste Ergebnis nach dem Rekordjahr 2009. Während damals jedoch nur 43 Vereine dabei waren, meldeten sich diesmal sogar 62 Clubs an. Der ACC bleibt damit eines der großen Badmintonturniere im Norden und das zentrale Ereignis unmittelbar vor dem Saisonstart. Dabei traf das besondere System mit dem Spiel auf Zeit und durchgängigem Zählen durchaus den Nerv der Teilnehmenden, die vor allem vom festen Zeitrhythmus und dem fehlenden Ausscheiden profitierten. Anlässlich des 10. Geburtstages des AueCityCups investierte die TSV Burgdorf nicht nur in eine ansprechende Hallendekoration, sondern auch in eine große Verlosung. Unterstützung gab es von Sport Polch, der Stadtsparkasse Burgdorf und Hauptsponsor Yonex. Mit Donald Schulz war zudem an beiden Tagen ein Badminton-Fachhändler vor Ort. Einziger Wermutstropfen war eine defekte Mikrofonanlage, die der Turnierleitung einige Improvisationskunst abverlangte. Im Zentrum aber stand natürlich der Sport. Bereits am Samstag im Mixed und Einzel zeichnete sich ein spannender Kampf um den Wanderpokal für den erfolgsreichsten Verein ab. Gut im Rennen lag auch die TSV Burgdorf als Titelverteidiger, die es fünfmal aufs Treppchen schaffte und damit die Wertung nach dem ersten Tag vor MTV Groß Buchholz und TSV Wietze anführte. Das sportliche Highlight lieferten sich am Abend im Herreneinzel der A-Klasse Jan Nierfeld vom MTV Groß Buchholz und Fabian Sperber, der kürzlich von der TSV Burgdorf zum SV Berliner Lehrer wechselte. Am Ende hatte Nierfeld ganz knapp mit 31:29 die Nase vorn und sicherte sich so den Gesamtsieg. Am Sonntag war die Halle dann wieder proppenvoll, als es mit den Doppeln weiterging. Nachdem die letzten Partien gegen 17 Uhr beendet waren, war klar, dass die TSV als Gastgeber ihren Titel als bester Verein verteidigen können würde. Das Jubiläum des ACC entwickelte sich somit sowohl aus organisatorischer als auch aus sportlicher Sicht zu einem gelungenen Badmintonfest.